Fasten mit oder ohne Arzt – eine Frage der Gesundheit

Fasten mit oder ohne Arzt – eine Frage der Gesundheit

Fasten – gut wenn man es richtig macht

Gerade um den Jahreswechsel herum sind sie immer wieder zu hören, die Gelübde, im kommenden Jahr gesünder zu leben, sich mehr zu bewegen und viel mehr für die eigene Gesundheit zu tun. Viele versuchen, sich selbst zu überlisten und beginnen das Neue Jahr mit einer Fasten-Kur. Oft endet der Versuch mit einer herben Enttäuschung. In schlimmsten Fall endet es mit dem Ruf nach dem Notarzt. Das muss nicht sein. Wer sich vor einer Fasten-Kur zu einem Allgemein-Check in die Hände des Hausarztes oder sogar eines ausgebildeten Fasten-Arztes begibt, ist in jedem Fall auf der sicheren Seite. Der Arzt wird eine gründliche Anamnese erstellen und Hinderungsgründe für eine Fasten – Kur erkennen. Wenn er dem Patienten eine gute Gesundheit bescheinigen kann, ist er der beste Ratgeber bei der Frage, welche Art der Fasten – Kur am sinnvollsten ist.

Wie lange Fasten?

Auch die Zeitdauer einer Fasten-Kur spielt für das Wohlbefinden des Patienten eine entscheidende Rolle. Auch hier ist der Rat des Fachmanns sinnvoll. Patienten, die eine Vorerkrankung haben, die gegen eine Fasten-Kur zu Hause spricht, kann er wertvolle Hinweise auf fachlich geleitete Wellness-Hotels oder Kurkliniken geben, in denen unterschiedliche Fasten-Kuren angeboten werden. Denn nicht jede Kur ist für alle Patienten gut. Einem Menschen mit einer chronischen Dickdarmentzündung wird er in jedem Fall zu einer Fasten-Kur ohne Ballaststoffe raten. Mehrere ausschließlich auf die Zufuhr von Flüssigkeit aufgebaute Kuren können zu sehr erfreulichen Heilungsprozessen führen.
Wer regelmäßig Kontrollbesuche beim Hausarzt macht und über seinen Gesundheitszustand Bescheid weiß, außerdem seit Jahren darin geübt ist, eine jährliche Fasten – Kur zu machen, kann auf den Gang zum Arzt diesmal verzichten. Nach den persönlichen Erfahrungen der Vergangenheit mit verschiedenen ausprobierten Kuren wird man auch jetzt wieder die richtige Fasten – Kur auswählen.

 

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Die verschiedenen Fasten – Kuren

Die verschiedenen Fasten – Kuren

Fasten und Bewegen bringt Segen

Fasten heißt, freiwillig für eine gewisse Zeit auf jeden feste Nahrung zu verzichten. Das klassische Fasten – Modell nach Buchinger weicht bis heute von diesem Prinzip nicht ab. Aber nicht für jeden kommt es in Frage. So werben heutzutage unterschiedlichste Anbieter  um die Gunst des Kunden.  Welches dieser Angebote wirklich die Chance hat, den gewünschten Erfolg, die Reinigung der inneren Organe, zu garantieren, ist in vielen Fällen umstritten. Froximun hat in vielen Studien bewiesen, dass es ein hocheffekitves Entgiftungsprodukt ist.

Fasten nach F.-X. Mayr

Das Fasten  nach F.- X. Mayr sieht die ausschließliche Aufnahme flüssiger Nährstoffe nur in den ersten Tagen der Fasten – Kur vor. Darmentleerung, Tee und Wasser gehören in diese erste Phase. In der zweiten Stufe erhält der Kurende bereits Milch und Semmel, um den Darm nicht zu lange von fester Nahrung zu entwöhnen. Semmel werden aus Weißmehl hergestellt, der Darm wird noch nicht wieder mit schwer verdaulichen Ballaststoffen überfordert. In der dritten Stufe der Fasten – Kur erhält der Patient Schonkost. Die Kur gilt als gut verträglich, dauert aber drei bis vier Wochen.
Das Dinner – Cancelling wird ebenfalls vielerorts als Fasten – Kur gepriesen, hat aber mit Fasten nur stundenweise etwas zu tun. Empfohlen wird, täglich nach 17 Uhr keine feste Mahlzeit mehr zu sich zu nehmen. Um nicht von nächtlichen Hungerattacken geplagt zu werden, setzt dies ein Umdenken auch am Tag voraus. Nach den langen Nachtstunden sollte das Frühstück leicht ausfallen. Die letzte Mahlzeit vor dem nächtlichen Fasten sollte abwechslungsreich, aber nicht zu schwer sein. Für diese Kur braucht niemand eine Klinik.
Immer wieder hoch gepriesen und längst auch in die westeuropäischen Heilverfahren eingegangen ist das indische Ayurveda. Auch hier gibt es eine Fasten – Kur, bei der niemand auf eine leichte gesunde Kost verzichten muss. Die Ausleitung erfolgt über Massagen, Dampfbäder und einen Fetttrunk. Diese Methode ist allerdings sehr umstritten, weil die Patienten häufiger zu einem „therapeutischen Erbrechen“ gezwungen werden.

 

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Wer darf Fasten?

Wer darf Fasten?

Grundsätzlich ist das Fasten für jeden ausgewachsenen Menschen gut.

Die Frage, für welchen Personenkreis das Fasten ungefährlich und sogar gesundheitsfördernd sein kann, ist schnell beantwortet. Jeder ausgewachsene Mensch, also auch bereits junge Erwachsene, können eine Fasten – Kur machen, wenn sie organisch und psychisch gesund sind. Wer sichergehen will, dass sein Organismus einer Kur gewachsen ist, sollte sich den Rat eines speziell für das Fachgebiet ausgebildeten Arztes einholen. In jedem Fall ist ein kurzer Check beim Arzt richtig, denn es gibt Erkrankungen, die im Verborgenen gären und im Rahmen einer Fasten – Kur erst richtig ausbrechen. Denn während der Kur benötigt der Organismus viel Kraft, um die Anstrengungen der inneren Reinigung zu überstehen. Es bleibt keine Kraft mehr, auch noch einer Krankheit zu widerstehen. So kann es im Extremfall schlimme Folgen haben, eine Fasten – Kur zu absolvieren. Für Patienten mit einer chronischen Dick – Darm – Entzündung können bestimmte Fastenkuren allerdings zu einer deutlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes führen. Kuren, die dem Körper keine Ballaststoffe zuführen, entlasten den Darm und bieten ihm die Möglichkeit, die Entzündungsherde abzubauen. Auch bei Patienten mit bestimmten Essstörungen hat der gezielte Einsatz einer Fasten – Kur zu erfreulichen Ergebnissen geführt. Eine Bulimie ist nach Ansicht der Fachmediziner durch das Fasten sogar heilbar.

Menschen mit Erkrankungen dürfen nur mit Zustimmung des Arztes fasten

Fasten dürfen ohne ärztliche Zustimmung keinesfalls Patienten mit bekannten Herz- und Kreislauferkrankungen oder zu hohem Blutdruck. Auch Schwangere dürfen keine Fasten – Kur machen, weil sie damit dem Ungeborenen wichtige Nährstoffe entziehen. Während der Stillzeit kommen ebenfalls keine Kuren in Frage. Tuberkulose – Patienten, Krebskranke und Menschen mit einer Überfunktion der Schilddrüse sollten Fasten – Kuren vermeiden, weil sie an so genannten zehrenden Erkrankungen leiden, die den Körper schwächen. Die Anstrengungen einer Fasten – Kur würden den Organismus überfordern. Das gleiche gilt für frisch operierte und Patienten, die gerade eine schwere Infektion überstanden haben. Auch ältere und abgemagerte Menschen sollten auf die Belastungen beim Fasten verzichten.

 

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Voraussetzungen, um Fasten zu können

Voraussetzungen, um Fasten zu können

Das Fasten will gut vorbereitet sein

Immer wieder klagen Mediziner darüber, dass Menschen ohne jede Vorkenntnis eine Fasten-Kur beginnen. Aus dem breit gefächerten Angebot an unterschiedlichen Kuren suchen sie wahllos das eine oder Programm heraus. Leider kann solch unüberlegtes Handeln zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Denn eine Fasten-Kur beansprucht den gesamten Organismus in hohem Maße. Nur gesundheitlich und psychisch stabile Menschen sollten ihrem Körper ein solches Programm zumuten. Auch die Wahl der Fasten – Kur entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Übertreibungen sind auch bezüglich der Dauer eher gesundheitsschädlich. Wer sicher sein will, dass er seinem Körper mit einer Fasten-Kur wirklich etwas Gutes tut, sollte sich an einen Arzt wenden. Dies kann der Hausarzt sein, wenn er sich in dem Fachbereich auskennt. Noch besser ist allerdings die Konsultation eines besonders geschulten Fasten-Arztes.

Bei Grunderkrankungen  – Vorsicht bei der Wahl der Fasten – Kur

Er muss durch eine Anamnese und einen Körpercheck den gesundheitlichen Zustand ermitteln. Leidet ein Patient an Erkrankungen des Herzens, an hohem Blutdruck oder einer Überfunktion der Schilddrüse, ist Vorsicht geboten bei der Wahl einer Fasten-Kur. Während einer Schwangerschaft und folgender Stillzeit sind Fasten-Kuren absolut tabu. Frisch operierte und Menschen, die gerade eine schwere Infektion überstanden haben, sollten mit einer Fastenkur warten, bis sich ihr Zustand wieder stabilisiert hat. Positiv können sich Fasten-Kuren bei Menschen mit chronischen Darm-Entzündungen auswirken. Ohne Ballaststoffe und andere Nahrungsrückstände kann sich der Darm schnell regenerieren.  Fasten – Versuche mit Bulimiepatienten führten ebenfalls zu erfreulichen Ergebnissen. Bei einigen Patienten konnte die Krankheit ausgeheilt werden.

Nicht viele Menschen müssen generell auf Fasten – Kuren verzichten. Für sie bieten sich betreute Programme in Kurkliniken an. Hier stehen die Patienten unter Aufsicht des medizinischen Personals. Der Arzt kann kurzfristig entscheiden, ob die geplante Kurdauer verkürzt oder ausgedehnt werden muss. Auch bei der Menge der erlaubten Nahrungsmittel können Variationen über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

 

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Fasten in Verbindung mit Sport – geht das?

Fasten in Verbindung mit Sport – geht das?

Fasten – innere Reinigung

Auf die Idee, sich selbst eine Fasten – Kur zu verordnen, kommen meistens Menschen, die ihrem Körper eine Zeit lang wenig positive Beachtung geschenkt haben. Zu viele Kalorien, deutlich zu wenig Bewegung und keinerlei sportliche Aktivitäten führen zu einem allgemeinen Unwohlsein. Ist der Körper ansonsten gesund, steht einer gründlichen inneren Reinigung in Form einer Fasten – Kur nichts entgegen. Bei Menschen ohne Fasten – Erfahrung ruft der Gedanke an den Verzicht auf Nahrung eine Assoziation mit Abgeschlagenheit hervor. Das Gegenteil ist aber bereits nach zwei bis drei Fasten – Tagen der Fall. Der Körper, der bereits viele Schlacken und Giftstoffe ausgeschieden hat, fühlt sich frisch und vital an, die Stimmung hebt sich. Der Körper sucht aber nach verwertbaren Nährstoffen. Da diese von außen nicht zugeführt werden, versucht der Organismus als erstes, die Eiweiße aus den Muskeln zu verwerten. Um diesem unerwünschten Nebeneffekt der Fasten – Kur entgegenzuwirken, hilft nur Bewegung. Spaziergänge, aber auch leichte sportliche Betätigung wie Walken oder auch Joggen über kürzere Strecken geben dem Körper Kraft. Gerade beim Joggen schüttert der Körper Endorphine aus, Botenstoffe, die auch als „Glückshormone“ bezeichnet werden.

Fasten und Bewegung – eine prefekte Ergänzung

Auch leichte Gymnastik, Stretching oder scheinbar schon längst vergessene Übungen aus der Rückenschule sind die perfekte Ergänzung einer Fasten – Kur und erhöhen die Erfolgsaussichten um ein Vielfaches. Viele Menschen verstehen anfangs nicht, warum sie sich trotz des meistens kompletten Nahrungsentzuges beim Fasten fit und erholt fühlen. Das ist schnell erklärt. Der Darm ist durch unregelmäßige und ungesunde Ernährung fast 24 Stunden mit dem Abbau von Schlacken und Schadstoffen beschäftigt. Das entzieht dem Körper Kraft. Die bei vielen Fasten – Kuren übliche Ernährung ausschließlich über Flüssigkeiten, ohne Ballaststoffe, gibt dem Darm die Möglichkeit, sich zu regenerieren. Blase und Nieren werden durch hohe Menge an Flüssigkeit gespült und gereinigt. Der Körper tankt neue Kraft.

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Wie sieht gesundes Fasten aus?

Wie sieht gesundes Fasten aus?

Durch Fasten zu "neuem" Leben

Eine korrekt durchgeführte Fasten – Kur  kann müde gewordene Lebensgeister wieder zu neuem Leben erwecken. Allerdings gilt es, sich während der Fasten – Tage genauestens an die Regeln zu halten. Sonst lohnt sich das Anfangen nicht. Auch der Entlastungstag sollte nicht mehr durch „kleine Sünden“ unterbrochen werden.
Wichtigstes Ziel beim Fasten ist, die inneren Organe von Schadstoffen und Schlacken zu befreien. Deren Abtransport erfolgt über Leber, Galle, Nieren und den Darm. Auch kleinste Nahrungsrückstände wie Ballaststoffe  im Darm können zu so genannten Rückvergiftungen führen, die den gewünschten Reinigungsprozess ad absurdum führen. Deshalb steht die tägliche Darmentleerung ganz oben auf der Therapieliste. Erst wenn der Darm völlig rückstandsfrei ist, verschwindet auch das Hungergefühl.

Psychische Einstellung beim Fasten

Ebenso wichtig wie das exakte Einhalten der Ernährungsregeln ist aber auch das psychische Wohlbefinden während der Fasten – Kur. Egal, wo das Fasten stattfindet, in der eigenen heimischen Umgebung, in einer Klinik oder einem Wellness – Hotel: Die Fasten – Kur soll zur inneren Einkehr verhelfen, sozusagen zur Rückkehr zum eigenen Ich. Eine ruhige entspannte Umgebung ist wichtig. Aber auch das Gefühl einer gewissen Geborgenheit. Wenn der heimische Schreibtisch mit wichtigen Aufträgen überfüllt ist, lohnt es sich gewiss, die Tür abzuschließen und lieber eines der zahlreichen Angebote an Fasten – Kuren in einer gut geführten Einrichtung in ruhiger Umgebung anzunehmen. Besonders gesundheitsfördernd sind Einrichtungen, die in landschaftlich reizvoller Umgebung liegen und zu Bewegung in frischer Luft einladen.
Den Körper mit seinen drei Komponenten Körper, Geist und Seele wieder in Einklang zu bringen -  dabei kann das Fasten helfen, wenn auch die äußeren Rahmenbedingungen  stimmen. Gerade in Einrichtungen, die auf Fasten – Kuren  spezialisiert sind, gibt es stets auch Zusatzangebote, die den Erfolg des eigentlichen Fastens noch unterstützen sollen. Yoga, autogenes Training, progressive Muskelentspannung nach Jacobsen sind nur einige dieser Workshops, die das Fasten selbst positiv beeinflussen.

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Ist Fasten zum Abnehmen geeignet?

Ist Fasten zum Abnehmen geeignet?

Fasten und der Jojo-Effekt

Die Hose lässt sich nicht mehr schließen, die Bluse spannt an allen Ecken. Für viele Menschen ist dies der Moment, in dem sie sich auf ein altes probates Hausmittel besinnen, um diesen Zustand zu beenden: das Fasten. Tagelang nur Wasser und ungesüßter Kräutertee – das wirkt schnell und durchschlagend. Beim Fasten purzeln die Pfunde und das Wasser vertreibt radikal das Hungergefühl. Im Prinzip stimmt die Aussage also, dass man mit Fasten abnehmen kann. Leider hat die Sache einen Haken. Nach Beendigung der Fasten – Kur sind die Pfunde meistens schneller wieder da, als sie vorher verschwunden sind.

Der Jojo-Effekt

Dieser so genannte „Jojo-Effekt“ ist schnell erklärt. Dem Körper wird die feste Nahrung entzogen. Ungesüßter Kräutertee und Wasser enthalten keine Kalorien. Also muss der Körper sofort auf eigenen Ressourcen zurückgreifen. Die ungewohnte Menge an Flüssigkeit animiert die Nieren zu Höchstleistungen. Der Darm leert sich ohne die Zufuhr besonders von Ballaststoffen. So wird dem Körper aber in erster Linie Flüssigkeit entzogen. Das macht den schnellen Gewichtsverlust aus.
In der Regel kehren die Menschen nach einer Fasten – Kur übergangslos zu ihren alten Ernährungsgewohnheiten zurück. Nach Tagen der Enthaltsamkeit stellen sich häufig Heißhungerattacken ein. Meistens wird auch die erhöhte Flüssigkeitsmenge wieder reduziert. Der Körper greift gierig nach allen Nahrungsmitteln, die nun wieder zugeführt werden. Das alte Gewicht kehrt zurück.

Fasten kann bei dauerhaftem Abnhemen helfen

Dennoch kann eine Fasten – Kur beim dauerhaften Abnehmen helfen. Wenn das Fasten der Einstieg zu einer ernst gemeinten Verhaltensänderung in Sachen Ernährung und Lebensführung ist, kann das erreichte Gewicht gehalten und langsam auch weiter reduziert werden. Viel Bewegung in frischer Luft und etwas Sport unterstützen den Organismus. Das tägliche abendliche Glas Bier oder Wein ist allerdings ein Feind beim Abnehmen. Alkoholkalorien bauen sich nicht durch körperliche Betätigung ab, sondern lagern sich im Körper ein. Fasten und eine gemäßigte Lebensführung führen aber zum Wunschziel.

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Fasten – Unterschied Heilfasten und Fastenkur

Das Fasten

Fasten – Unterschied Heilfasten und Fastenkur

Wer vom Fasten  und vom Heilfasten spricht, meint dasselbe. Hierbei handelt es sich um eine Kur, die mindestens fünf, höchstens 14 Tage dauert. Während dieser Zeit wird vollständig auf die Aufnahme fester Nahrung verzichtet. Jeder gesunde Mensch kann eine solche Kur auch zu Hause machen. Sicherer ist es, sich in die Obhut einer Kurklinik zu begeben, in der Ärzte und geschultes Fachpersonal den Erfolg ständig kontrollieren. Inzwischen gibt es auch gute Wellness – Hotels, die Fasten unter medizinischer Aufsicht anbieten.

Heil-Fasten nach Buchinger

Die bekannteste Methode, nach der das Fasten abläuft, ist das Heilfasten nach Buchinger. Der Tag vor Beginn der Kur ist ein Entlastungstag. Der Patient nimmt nur noch Obst, Reis, Gemüsesaft, Kartoffeln und Apfel zu sich. Während der Fasten –Kur stehen nach der morgendlichen Darmentleerung nur noch Flüssigkeiten auf dem Plan. Gemüsebrühe, Ost- oder Gemüsesaft. In der Regel ist die Kur auf fünf Fastentage begrenzt. Unter bestimmten Bedingungen kann aber auch eine längere Zeit notwendig sein. Das Fasten endet  mit zwei Aufbautagen. Am ersten Tag darf der Kurende mittags eine Gemüse- oder Kartoffelsuppe, nachmittags einen Apfel oder Apfelkompott essen. Abends gibt es Gemüsesuppe, Knäckebrot und Joghurt. Der zweite Entlastungstag nach der Fasten – Kur beginnt mit Fasten – Tee, Sauerkrautsaft, Trinkmolke. Mittags stehen Salat, Kartoffeln, Möhrengemüse und Joghurt auf dem Plan, abends Knäckebrot, Kräuterquark, Tomate und Tee.

Fasten-Kur – Diät

Vieles, was als Fasten-Kur bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit eine Diät. Die meisten Diäten haben das Ziel, eine schnelle Gewichtsreduktion zu erreichen, ohne dabei hungern zu müssen. Leider sind viele der heute propagierten Diäten eher schädlich als nützlich. Im günstigsten Fall sind sie wenigstens unschädlich. Eine körperliche Entgiftung und Reinigung beispielsweise von Darm und Nieren ist nicht zu erwarten. Ballaststoffe, in den meisten Diätplänen vorkommend, verhindern die Erholung des Darms. Lange machte die Haysche Trennkost von sich reden. Durch die Trennung von eiweißreichen und kohlehydrathaltigen Lebensmitteln sollte angeblich eine schnellere Gewichtsreduktion erreicht werden. 80 Prozent aller täglich verzehrten Lebensmittel sollte Obst, Gemüse und Vollkornprodukte sein. Maximal 1000 Kalorien täglich erzielten zwar den gewünschten Effekt, wegen der  geringen Kalorienzufuhr ist die Kur nicht lange durchzuhalten. Wissenschaftlich erwiesen ist außerdem, dass der Körper in der Lage ist, Eiweiße und Kohlehydrate gleichzeitig abzubauen, eine Trennung also nicht notwendig ist.
Die Mond-Diät ist abwechslungsreich und gesund, also als Langzeit-Ernährungsmodell geeignet. Was aber die Mondphasen im Verhältnis zu den Sternzeichen der Menschen in der Ernährung für einen Einfluss haben, konnte nicht nachgewiesen werden.
 

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Bedeutung von Fasten

Fasten – die christliche Bedeutung

Fasten – wieder entdeckt.

Manch einer mag denken, dass Fasten  eine Erfindung des späten 20. Jahrhunderts war. In Zeiten zunehmenden Wohlstandes begannen die Menschen gegen überschüssige Pfunde und das Gefühl einer ständigen Übersättigung zu kämpfen. In dieser Lebenssituation schienen Fasten – Kuren die Lösung aller Probleme zu sein. In Wirklichkeit erfuhr das Fasten nur eine Renaissance. Denn das Fasten ist mindestens so alt wie die christliche Kirche. Am bekanntesten ist die Fasten – Zeit vor Ostern. 

In Deutschland hat die Fasten – Zeit inzwischen ein modernes Motto: „40 Tage ohne“. Gemeint sind die Tage zwischen dem karnevalistischen Aschermittwoch und der Wideraufstehung Christi am Ostersonntag.

In diesen 40 Tagen sollen sich die Menschen auf das Leiden des Jesus Christus in den Wochen vor seiner Kreuzigung besinnen und ihre Solidarität mit dem Fasten unter Beweis stellen. Sie sollen leiden wie Jesus Christus, der 40 Tage lang fastend und betend durch die Wüste gepilgert war.

Für die christliche Kirche hat die Fasten – Zeit auch einen pragmatischen Nutzen. Nach den langen Wintern, in denen die Menschen keine Nahrungsmittel ernten konnten, waren die Vorräte aufgebraucht. Bis zur nächsten Ernte mussten sie mehrere Monate mit spärlichsten Mitteln überbrücken. Eine Fasten – Zeit zum Angedenken an Jesus Christus ertrugen gläubige Christen leichter als den nagenden Hunger aus Not. Dass eine solche Fasten – Kur über so lange Zeit auch aus medizinischer Sicht Vorteile hatte, machten sich schon die Ärzte im Mittelalter zu Nutze. Sie beobachteten, dass Menschen während der Fasten – Zeit aktiver wurden und eine bessere Hautfarbe zeigten. Bei ärztlichen Untersuchungen, die in früherer Zeit fast ausschließlich auf Inaugenscheinnahme basierten, lernten sie, dass bei ausschließlich flüssiger Ernährung die Farbe des Urins von im Winter oft dunkelgelb auf glasklar wechselte. Patienten mit chronischen Darm – Beschwerden klagten über keinerlei Völlegefühl mehr. So empfahlen sie als Therapie eine Ernährung ohne Ballaststoffe

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Das Fasten

Was bedeutet Fasten?

Fasten im Wandel der Zeit.

Der Begriff Fasten hat sich in jüngster Zeit abgenutzt. Jeder, der einen Tag lang auf die geliebte Schokolade verzichtet hat, rühmt sich damit, dass er eine Fasten – Kur macht. Auch die Hersteller Hunger reduzierender Pulver assoziieren den Käufern ihrer Produkte, dass sie damit eine gesundheitsfördernde Fasten – Kur machen. Oft ist das Gegenteil der Fall. Die Pulver enthalten einen hohen Bestandteil an Ballaststoffen, die in einer Fasten – Kur nichts zu suchen haben, weil sie den Darm belasten. So wird das Gegenteil dessen erreicht, was jede Fasten – Kur zum Ziel hat: Der Körper soll entgiftet und entschlackt werden. Dazu muss der Darm  zur Ruhe kommen.

Herkunft von Fasten

Das Wort Fasten findet sich als „fastan“ schon in der gotischen Sprache. Es bedeutete, etwas zu halten. Später im Althochdeutschen wurde daraus Fasten. Der Mensch sollte sich an den damals geltenden moralisch-ethischen Regeln der Gesellschaft wie der Enthaltsamkeit festhalten. Und um Enthaltsamkeit geht es beim Fasten.  Der Mensch verzichtet bewusst und aus eigenem Willen darauf, Speisen, bestimmte Getränke oder auch Genussmittel jeder Art zu sich zu nehmen. Daraus ist im Laufe der vergangenen Jahrhunderte eine regelrechte Philosophie geworden. Fasten bedeutet Reinheit des Körpers und des Geistes. Der Mensch entfernt alles Schädliche, Giftige aus seinem Körper.
Verzichtet jemand nur bewusst auf den Genuss von Fleisch, ernährt sich aber ansonsten normal weiter, kann von Fasten keine Rede sein. Niemand würde behauptet, dass ein Vegetarier fastet. Dies gilt auch für die Veganer, die bewusst auf alle tierischen Produkte verzichten.
Der Begriff Fasten ist also ausschließlich für einen Verzicht vorgesehen, dessen Ziel es ist, den Organismus vollständig zu reinigen. Der Weg zum Ziel ist ein heiß umstrittenes Thema und oft auch ideell beeinflusst. Die einen schwören darauf, dass ausschließlich Kräutertees und Wasser dies bewirken. Andere Fasten – Kuren lassen auch feste Nahrungsbestandteile zu.

 

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